IT-Service Berlin
Datenschutz
Wir übernehmen für Ihr Unternehmen in Berlin die Aufgabe des externen Datenschutzbeauftragten, beraten zur DSGVO und schulen Ihr Team.

DATENSCHUTZ FÜR IHR UNTERNEHMEN
Das Bundesdatenschutzgesetz ist immer dann anwendbar, wenn personenbezogene Daten in einer Datei zusammengefasst und verarbeitet werden.
Personenbezogene Daten sind alle Daten, die etwas über eine Person aussagen, beispielsweise Name und Anschrift, aber auch Einkommen, Kaufverhalten oder Telefonnummer.
Der Begriff „Datei“ meint elektronische Datensammlungen ebenso wie traditionelle Karteien.
In jedem Falle aber ist ein Unternehmen zur Einhaltung des Datenschutzgesetzes verpflichtet. Die Prüfung der Unternehmen bzgl. Datenschutz wird momentan durch die Regierung massiv verstärkt.
Wenn keine Pflicht zur Ernennung eines Datenschutzbeauftragten besteht, ist der Geschäftsführer der Verantwortliche für den Datenschutz und haftet auch dafür! Falls kein Datenschutzbeauftragter benannt wurde oder die entsprechenden Bestimmungen nicht umgesetzt wurden, werden die jeweiligen Geschäftsführer mit hohen Geldstrafen belegt.
Auch können Sie sich auf unserer Datenschutz-Seite zu dem Thema näher informieren: externer Datenschutzbeauftragter
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Sehr gerne beraten wir Sie auch in Fragen rund um Datensicherheit in Ihrem Unternehmen.
Wenden Sie sich direkt an unser freundliches Personal unter 030 330 96 26-0 oder
Wann braucht ein Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten?
Die Pflicht zur Benennung ergibt sich aus Art. 37 DSGVO und ergänzend aus § 38 BDSG. Entscheidend ist nicht die Gesamtzahl der Beschäftigten, sondern wie viele Personen regelmäßig mit personenbezogenen Daten am Computer arbeiten. Zur Orientierung nennen wir die wichtigsten Auslöser – ob sie für Ihren Betrieb zutreffen, klären wir im Einzelfall, eine Rechtsberatung ersetzt diese Übersicht nicht.
Auch ohne Benennungspflicht gelten die Vorgaben der DSGVO vollständig: Verarbeitungsverzeichnis, Informationspflichten, Auftragsverarbeitungsverträge und angemessene Schutzmaßnahmen. Viele kleinere Betriebe in Berlin holen sich deshalb freiwillig einen externen Datenschutzbeauftragten an die Seite, um diese Pflichten sicher abzudecken.
- In der Regel mindestens 20 Personen verarbeiten ständig personenbezogene Daten automatisiert, also etwa am PC (§ 38 BDSG)
- Die Kerntätigkeit besteht in umfangreicher, systematischer Überwachung von Personen, etwa durch Videotechnik oder Tracking
- Es werden in großem Umfang besonders schützenswerte Daten verarbeitet, zum Beispiel Gesundheitsdaten
- Eine Verarbeitung erfordert eine Datenschutz-Folgenabschätzung
- Daten werden geschäftsmäßig übermittelt oder für Markt- und Meinungsforschung genutzt
Externer Datenschutzbeauftragter in Berlin: Was wir übernehmen
Als externe Datenschutzbeauftragte mit TÜV-Zertifizierung decken wir drei Aufgabenfelder ab.
Prüfen und beraten
- Datenschutzaudit Ihrer Prozesse und Systeme
- Risikoanalysen und Datenschutz-Folgenabschätzungen
- Website-Check zu Cookie-Banner und Tracking
- Beratung bei neuen Anwendungen und Projekten
Dokumentieren
- Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten
- Technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs)
- Verträge zur Auftragsverarbeitung prüfen
- Interne Datenschutzrichtlinien erstellen
Ansprechpartner sein
- Kontakt zur Aufsichtsbehörde
- Anfragen von Betroffenen, etwa zur Auskunft
- Unterstützung bei Datenpannen
- Schulung und Sensibilisierung Ihres Teams
So läuft die Zusammenarbeit mit Ihrem externen DSB ab
Vom ersten Gespräch bis zur dauerhaften Betreuung gehen wir in vier Schritten vor.
Kostenloses Erstgespräch
Wir lernen Ihren Betrieb kennen und schätzen gemeinsam ab, wie viel Beratung Sie voraussichtlich brauchen. Daraus entsteht ein individuelles Angebot.
Bestandsaufnahme
Im Datenschutzaudit sehen wir uns an, welche Daten Sie verarbeiten, welche Unterlagen existieren und wo Lücken bestehen.
Umsetzung
Fehlende Dokumente erstellen wir, bestehende bringen wir auf den aktuellen Stand und passen Abläufe dort an, wo es nötig ist.
Laufende Betreuung
Wir bleiben Ihr Ansprechpartner für Fragen, Schulungen und neue gesetzliche Anforderungen – persönlich in Berlin oder per Telefon, E-Mail und Videokonferenz.
Datenschutzschulung für Mitarbeitende
Die meisten Datenschutzpannen entstehen im Alltag: eine E-Mail an den falschen Verteiler, ein unverschlüsselter USB-Stick, ein Ausdruck am Gemeinschaftsdrucker. Zu den gesetzlichen Aufgaben des Datenschutzbeauftragten gehört es nach Art. 39 DSGVO, die Beschäftigten zu sensibilisieren und zu schulen. Eine dokumentierte Schulung hilft Ihnen zudem, gegenüber der Aufsichtsbehörde nachzuweisen, dass Sie Ihre Pflichten ernst nehmen.
Unsere Schulungen sind Teil der Betreuung als externer DSB und finden vor Ort oder online statt. Alle Beschäftigten erhalten die Grundlagen, etwa zu Passwörtern, E-Mails, Betroffenenrechten und Meldewegen bei Datenpannen. Führungskräfte und IT-Verantwortliche bekommen zusätzlich eine vertiefte Schulung zu ihren besonderen Pflichten. Empfehlenswert ist eine Auffrischung etwa einmal im Jahr sowie bei Neueinstellungen oder Wechseln in andere Aufgaben.
Datenschutz und IT: technische und organisatorische Maßnahmen
Art. 32 DSGVO verlangt Schutzmaßnahmen, die dem Risiko angemessen sind. In der Praxis heißt das: Zugriffsrechte nach Bedarf, Verschlüsselung von Notebooks und Datenträgern, aktuelle Software, eine funktionierende Datensicherung und klare Regeln für Besucher, Ausdrucke und Homeoffice. Diese TOMs müssen nicht nur beschrieben, sondern auch tatsächlich umgesetzt sein.
Hier greifen Datenschutz und IT ineinander. Wie Sie Ihre Systeme gegen Angriffe absichern, erklären wir unter Datensicherheit, wie Sicherungskonzepte aussehen, unter Datensicherung & Backup. Soll Ihre IT neu geplant oder umgebaut werden, berücksichtigt unsere IT-Beratung die Datenschutzanforderungen von Anfang an, und unser IT-Service-Team berät Sie auch zur passenden Hardware.
Häufige Fragen zu Datenschutz
Was kostet ein externer Datenschutzbeauftragter?
Das Angebot setzt sich in der Regel aus einer monatlichen Pauschale für die Bestellung und einem Stundensatz zusammen. Die Höhe der Pauschale hängt von der Größe Ihres Unternehmens und den enthaltenen Beratungsstunden ab. Den voraussichtlichen Aufwand besprechen wir in einem kostenlosen Erstgespräch.
Kann ein Mitarbeiter aus der IT Datenschutzbeauftragter werden?
Wer die IT verantwortet, in der Regel nicht. Der Datenschutzbeauftragte darf nach Art. 38 DSGVO keine Aufgaben haben, die zu einem Interessenkonflikt führen, und als IT-Leitung müsste er sich sonst selbst kontrollieren. Ähnliches gilt für Geschäftsführung und Personalleitung.
Muss der externe Datenschutzbeauftragte regelmäßig vor Ort sein?
Nein, vieles lässt sich per Telefon, E-Mail oder Videokonferenz klären, auch Schulungen sind online möglich. Für das erste Kennenlernen und die Bestandsaufnahme bevorzugen wir aber ein persönliches Gespräch.
Können wir den externen Datenschutzbeauftragten wieder wechseln?
Ja. Anders als ein interner Datenschutzbeauftragter, der besonderen Kündigungsschutz genießt, lässt sich der Vertrag mit einem externen Dienstleister innerhalb der vereinbarten Frist beenden.
Bieten Sie Datenschutzberatung auch ohne Bestellung als DSB an?
Unsere Datenschutzberatung erfolgt im Rahmen eines laufenden Vertrags als externer Datenschutzbeauftragter. So kennen wir Ihre Abläufe und Unterlagen und können fundiert beraten, statt nur einzelne Fragen isoliert zu beantworten.
Was tun bei einer Datenpanne?
Informieren Sie umgehend Ihren Datenschutzbeauftragten. Meldepflichtige Verletzungen müssen nach Art. 33 DSGVO in der Regel innerhalb von 72 Stunden an die Aufsichtsbehörde gemeldet werden, in Berlin ist das die Datenschutzaufsicht des Landes (BlnBDI).
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