IT-Service Berlin

Netzwerkverkabelung in Berlin

Strukturierte Verkabelung für Büros, Kanzleien und Praxen: geplant nach Norm, sauber verlegt, jede Strecke gemessen und dokumentiert.

Netzwerkverkabelung in Berlin heißt bei uns: Wir planen und installieren eine strukturierte Verkabelung mit Cat-6A- oder Cat-7-Kabeln, Patchfeldern und Netzwerkdosen und übergeben Ihnen zu jeder Strecke ein Messprotokoll. Unternehmen in Berlin und Brandenburg erhalten so ein LAN, das 10 Gigabit pro Sekunde bis zum Arbeitsplatz trägt, sich ohne Umbau erweitern lässt und bei Störungen schnell durchschaubar ist.

Was ist eine strukturierte Verkabelung?

Eine strukturierte Verkabelung ist ein einheitlich aufgebautes, anwendungsneutrales Leitungsnetz im Gebäude. Statt für jedes Gerät ein eigenes Kabel quer durchs Büro zu ziehen, führen fest verlegte Leitungen sternförmig von einem zentralen Verteiler zu genormten Anschlussdosen. Über dasselbe Netz laufen dann PCs, Drucker, IP-Telefone, WLAN-Access-Points oder Kameras.

Die Normenreihe DIN EN 50173 und die internationale ISO/IEC 11801 unterscheiden dabei drei Ebenen: die Verbindung zwischen Gebäuden (Primärbereich), die Steigleitungen zwischen den Etagen (Sekundärbereich) und die Etagenverkabelung bis zur Dose (Tertiärbereich). Für die beiden oberen Ebenen bietet sich häufig Glasfaser an, auf der Etage ist Kupfer der Standard.

Der Vorteil für Sie: Ein Arbeitsplatz wird umgezogen, indem am Patchfeld ein Kabel umgesteckt wird – ohne neue Leitung in der Wand. Fehler lassen sich einer Dose genau zuordnen, und neue Geräte finden schnell einen Anschluss.

Cat 6A oder Cat 7: Welches Kabel für Ihr Büro?

Für Neuinstallationen empfehlen wir mindestens Cat 6A. Diese Kategorie ist für 500 MHz ausgelegt und überträgt 10 Gigabit Ethernet über die vollen 100 Meter einer Übertragungsstrecke. Damit ist das Netz auch für künftige Switches und Access Points mit höheren Datenraten vorbereitet.

Cat 7 ist ein geschirmtes Verlegekabel mit 600 MHz und besonders guter Störfestigkeit. In der Praxis wird es meist auf RJ45-Module der Kategorie 6A aufgelegt, die Strecke erreicht dann die Leistungsklasse EA. Wichtig ist, dass Kabel, Dosen und Patchfeld zusammenpassen – ein hochwertiges Kabel bringt wenig, wenn die Anschlusstechnik die schwächste Stelle ist.

Gerade für Power over Ethernet, mit dem Access Points und IP-Telefone direkt über das Netzwerkkabel mit Strom versorgt werden, lohnt sich ein Kabel mit ausreichendem Leiterquerschnitt. Hinweise zu Funkplanung und Ausleuchtung finden Sie auf unserer Seite zu WLAN für Unternehmen, zu VoIP auf der Seite Telefonanlagen.

Unsere Leistungen für die Netzwerkverkabelung in Berlin

Von der ersten Planung bis zur Fehlersuche in bestehenden Netzen.

Planung und Beratung

Ein Konzept, das zu Gebäude, Nutzung und Wachstumsplänen passt.

  • Bedarfsanalyse: Anzahl und Lage der Anschlüsse
  • Kabelwege, Verteilerstandort und Reserven
  • Auswahl von Kabelkategorie und Komponenten
  • Planung von Access-Point-Standorten

Installation und Montage

Fachgerechte Verlegung nach den geltenden Normen.

  • Verlegung von Cat-6A- und Cat-7-Kabeln
  • Netzwerkdosen und Patchfelder
  • Montage und Bestückung von Netzwerkschränken
  • Erweiterung bestehender Netze um neue Arbeitsplätze

Messung und Dokumentation

Nachweisbare Qualität für jede einzelne Strecke.

  • Messprotokoll pro Anschluss
  • Eindeutige Beschriftung von Dose und Port
  • Dokumentation aller Strecken
  • Fehleranalyse und Instandsetzung

Was steht in einem Messprotokoll?

Nach der Installation messen wir jede Strecke vom Patchfeld bis zur Dose mit einem Netzwerk-Messgerät. Das Messprotokoll zeigt, ob die Verbindung die Grenzwerte der geplanten Kategorie einhält. Typische Messwerte sind die korrekte Adernbelegung, die Länge, die Einfügedämpfung, das Nahnebensprechen (NEXT) und die Rückflussdämpfung.

Für Sie ist das Protokoll der Nachweis, dass die bestellte Leistung tatsächlich erbracht wurde. Gleichzeitig ist es eine wertvolle Grundlage, wenn später Probleme auftreten: Ein Vergleich mit den Ausgangswerten zeigt schnell, ob eine Strecke beschädigt wurde oder die Ursache woanders liegt.

Bestehende Netze prüfen wir ebenfalls. Langsame Verbindungen, sporadische Abbrüche oder fehlende Beschriftung sind häufig Hinweise auf alte Cat-5-Leitungen, beschädigte Kabel oder unsauber aufgelegte Dosen. Wir finden die Ursache und beheben sie dauerhaft; die laufende Betreuung Ihrer aktiven Netzwerktechnik übernimmt auf Wunsch unsere Netzwerkbetreuung.

So läuft Ihre Netzwerkverkabelung ab

Klare Schritte, damit Ihr Büro möglichst wenig gestört wird.

Begehung vor Ort

Wir prüfen Räume, Decken, Kabelkanäle und vorhandene Technik und klären, wie viele Anschlüsse an welchen Plätzen gebraucht werden.

Konzept und Angebot

Sie erhalten eine Planung mit Kabeltypen, Trassen und Verteiler sowie ein Angebot, das darauf aufbaut.

Verlegung und Montage

Wir verlegen die Kabel, setzen Dosen und Patchfelder und bestücken den Netzwerkschrank – bei Bedarf in Etappen oder außerhalb Ihrer Kernarbeitszeit.

Messung und Übergabe

Jede Strecke wird gemessen und beschriftet. Zum Abschluss übergeben wir Messprotokolle und Dokumentation.

Gut zu wissen

Mehr als nur Netzwerkkabel

Serverschrank, Kabelmanagement, Glasfaser oder die Prüfung elektrischer Geräte nach DGUV V3: Einen Überblick über alle Themen finden Sie bei unserer IT-Verkabelung in Berlin.

Häufige Fragen zu Netzwerkverkabelung

Was ist der Unterschied zwischen Netzwerkverkabelung und strukturierter Verkabelung?

Netzwerkverkabelung ist der Oberbegriff für alle Leitungen, die Geräte in einem lokalen Netz verbinden. Strukturierte Verkabelung bezeichnet ein genormtes, hierarchisch aufgebautes System mit zentralem Verteiler, Patchfeldern und festen Anschlussdosen. Für Büros ist sie heute der übliche Standard.

Reicht Cat 6 oder sollte es Cat 6A sein?

Cat 6 schafft 10 Gigabit pro Sekunde nur über deutlich kürzere Strecken. Cat 6A erreicht diese Datenrate über die volle Länge von 100 Metern und ist besser für Power over Ethernet geeignet. Da die Verkabelung meist viele Jahre im Gebäude bleibt, empfehlen wir bei Neuinstallationen mindestens Cat 6A.

Wie lang darf ein Netzwerkkabel maximal sein?

Bei Kupferverkabelung nach Ethernet-Standard ist ein Übertragungskanal auf 100 Meter begrenzt. Davon entfallen üblicherweise bis zu 90 Meter auf das fest verlegte Kabel und der Rest auf Patchkabel. Für längere Distanzen, etwa zwischen Gebäuden, wird Glasfaser eingesetzt.

Warum brauche ich ein Messprotokoll?

Das Messprotokoll belegt, dass jede Strecke die Werte der geplanten Kabelkategorie erreicht. Ohne Messung bleiben Fehler wie vertauschte Adern oder beschädigte Kabel oft unentdeckt, bis sie im Betrieb Probleme verursachen. Außerdem dient das Protokoll als Referenz für spätere Fehlersuchen.

Kann die Netzwerkverkabelung im laufenden Betrieb erfolgen?

Ja, mit guter Planung ist das in den meisten Büros möglich. Wir arbeiten abschnittsweise oder außerhalb der Hauptarbeitszeiten und schalten Verbindungen bei Bedarf vorübergehend um. Arbeiten am zentralen Netzwerkschrank stimmen wir mit Ihnen als Wartungsfenster ab.

Lässt sich eine bestehende Verkabelung erweitern?

Eine strukturierte Verkabelung ist darauf ausgelegt, dass neue Arbeitsplätze oder Geräte ergänzt werden können. Wir prüfen zuerst, ob Patchfeld, Schrank und Kabelwege noch Reserven haben, und binden neue Anschlüsse so ein, dass Dokumentation und Beschriftung durchgängig bleiben.

IT-Service in Berlin
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